Betonikakraut (Schlafkissen)

betonikabetonikaSchlafstörungen quälen etwa jeden fünften Menschen irgendwann in seinem Leben. Die Ursachen sind vielfältig, doch man erkannte, dass guter Schlaf durch gute Träume ermöglicht wird. Wer morgens müder aufwacht, als er abends zu Bett ging, hat falsche Träume gehabt, so die Schlafforscher. Ein Alptraum ist Gift für unser Nervensystem.

Sie kennen das? Beim morgendlichen Erwachen fliegen noch einige Wörter, Bilder, unzusammenhängendes im Kopf herum. Aber was man genau geträumt hat, steht in den Sternen. Ausgenommen davon sind die sog. „Angstträume“. Nächtliche Verfolgungen mit unterschiedlichsten Themen. Unruhe und „Aufschrecken“ sind nächtliche Störungen, die unser Nervensystem mehr als nur „beleidigen“. Die Grundbedingung für gesunde Nerven sind nämlich gute, erfreuliche Träume. Als natürlicher Traumregulator wird dafür das Betonikakraut eingesetzt. Ein Kraut, welches in Europa und Asien seine Heimat hat. Wichtig dabei ist, dass bei der Namenvielzahl, das richtige Kraut verwendet wird. Gemäß Hildegard von Bingen kommt „Betonica officinalis“ zum Einsatz. Hildegard beschreibt es auch in Zusammenhang bei zu starkem Monatsfluss der Frau. Sie empfiehlt dazu den Betonika-Wein. Er ist innerhalb von 2 Wochen schluckweise zu trinken.

Anwendung:
Schlaflosigkeit, Alpträume, Traumregulation, für gesunden Schlaf. Das trockene Kraut kratzt auf der Haut. Zu empfehlen ist ein angenehmes Schlafkissen aus 100 % Baumwolle mit wieder befüllbarem Inlett. Man sollte sich nicht unbedingt darauf legen, sondern das Kissen etwas beiseite schaffen. So kann man einem beruhigten Schlaf durch schwach duftende Kräuter leichter entgegenkommen.
Als kurmäßige Ergänzung eignet sich der Aronwurzelwein.

Tipp: Legen Sie zusätzlich eine Jaspisscheibe ins Bett (oder auf das Nachtkästchen!)

BetonikakissenKleiner Schlafratgeber:
• Befreien des Schlafzimmers von allem was nicht mit Schlaf zu tun hat
• Verbannen aller Uhren – außer dem Wecker, wo die Zeit auch im Dunkeln nicht zu sehen ist.
• Dunkle und stille Atmosphäre schaffen
• Lernen von Entspannungsübungen
• Regelmäßige Schlafenszeiten
• Anlegen eines Grübelbuches – alles notieren, was einem beschäftigt. Es sich von der Seele schreiben
• Entwickeln eines Abendrituales: eine Stunde vor dem Bettgehen, den Körper auf das Schlafengehen vorbereiten. Entspannen, Schlummertrunk (Fenchel-Balsam-Tee, gelöschter Wein) warm duschen oder baden.

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