Eisenkraut

EisenkrautAus der Volksheilkunde ist Eisenkraut bereits bekannt als Hausmittel für eine zusammenziehende, abschwellende und entzündungshemmende Wirkung. Hildegard empfiehlt Eisenkraut-Umschläge gegen Entzündungen. Selbst schlecht heilende Wunden werden schmerzlindernd geheilt. Die Wirkung ist sehr sicher und vielfach bewährt.

Eisenkraut ist weit verbreitet. Es wächst als Unkraut an Wegrändern, Hecken und Mauern und ist auch in Apotheken und gut sortierten Drogerien erhältlich. Am besten man verwendet seine Blätter. Diese sind am heilkräftigsten.
Für die Herstellung eines Umschlags wird die benötigte Menge Eisenkraut in Wasser gekocht, dann das Wasser abgedrückt und das Kraut in Leinen eingeschlagen. Der Eisenkraut-Umschlag wird warm aufgelegt.
Wenn sich der Umschlag trocken anfühlt, kann ein weiterer zubereitet werden. Es sollte immer neues Kraut verwendet werden.

Je nach Entzündung kann eine Besserung bereits nach wenigen Anwendungen eintreten. In hartnäckigen Fällen müssen die Eisenkraut-Umschläge mehrere Tage lang zum Einsatz kommen.

Anwendung:
Entzündungen aller Art (Schleimbeutel-, Brustdrüsen-, Nervenentzündungen), infizierte Lympfdrüsenschwellung, eitrige und/oder schlecht heilende Wunden, Herpes Zoster, Abszess, Furunkel, Nervenschmerzen, Tennisarm.

Tipp: Für eine optimale Wundheilung können im Anschluss Schafgarben-Umschläge gemacht werden bzw. Schafgarbenpulver in Wasser eingenommen werden.

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