Pelargonie-Mischpulver

Oftmals spürt man förmlich, wenn einem die Grippe in die Glieder krabbelt. Schüttelfrost und Kältegefühle breiten sich aus. Gedanken ans Immunsystem und Abwehrsteigerung schießen einem durchs Gehirn. Hier gilt: Rechtzeitig erkannt – Gefahr gebannt. Pelargonie-Mischpulver, das Grippepulver mit Sechsfach-Wirkung.

Das Pelargonienmischpulver kann in der Hildegard-Medizin durchaus als Universalmittel bei Erkältungs-/Darm-Grippe bezeichnet werden. Je nach Anwendung hilft es bei einer Vielzahl von Beeinträchtigungen. Es wird seit Jahrzehnten in allen von Hildegard beschriebenen Varianten sehr heilsam eingesetzt.

„Wer im Herzen (Schmerzen) leidet, esse dieses Pulver mit Brot oder ohne Brot durch Auflecken aus der Hand, und es wird ihm besser gehen, weil es das beste Pulver für die Gesundheit des Herzens ist.“ – Original nach Hildegard hilft es gegen Grippe-Herzschmerzen.

Eine sinnvolle Kombination erwies sich mit dem Petersilien-Honigwein und Galgant-Tabletten.

Der lästige Schnupfen ist meist eine Erkältungs-Begleiterscheinung. Milderung erfährt man durch das Einatmen des Dufts des Pulvers.

Hildegard schreibt: „Wer Schnupfen hat, halte das Pelargoni-Pulver (-Tabletten) an seine Nase und ziehe (nur) dessen Duft in sich ein, und der Schnupfen löst sich leichter und linder und vergeht schnell, ohne den Menschen zu gefährden.“

Ergänzend wird das Pelargoni-Duftspray (als Raumspray) eingesetzt. Die enthaltenen ätherischen Öle (des Mischpulvers) fördern die Durchblutung der Nasenschleimhaut und leiten den Schnupfen sanft aus.
Am besten Abends zum Schlafengehen einfach auf den Kopfpolster oder tagsüber auf Kleidung oder am Arbeitsplatz/ins Auto sprühen.

Selbst ein Wald-und-Wiesen-Husten kann oft sehr hartnäckig werden.

„Wer Husten und ein Gebrechen in der Brust hat, mache aus Mehl und diesem Pulver kleine Kuchen in einer Pfanne unter Beigabe von Fett oder Butter und esse diese oft vor und nach dem Essen, und der Husten und das Geschwürigsein der Brust lösen sich leicht und gelinde, und dem Menschen wird es besser gehen.“ so Hildegard.

Optimale Ergänzung: Andorn-Wein und Wermut-Brust- bzw. Hautöl.

Man fühlt sich geschwächt, spürt Kälte und Schüttelfrost, Sprechen wird beschwerlich und der Hals schmerzt. Bei Grippe, Heiserkeit und Halsweh löst man das Pelargoni-Pulver (-Tabletten) in warmen Wein auf und trinkt es heiß – wie einen Glühwein. Bei Halsweh konnten kombinativ mit dem Königskerzen-Wein hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Selbst Kopfweh wird durch Pulver (Tabletten) mit Salz auf Brot gegessen, gelindert. In Migränefällen kommt man jedoch um die Birnhonig-Kur nicht herum.

„Wer (in Grippezeiten) Magen-Darmbeschwerden hat oder unter Blähungen leidet, esse sogleich von diesem trockenen Pulver (direkt aus der Hand) und es wird ihm sogleich besser.“ Original der Äbtissin Hildegard.

Typische Gehilfen sind der Fenchel, Galgant und der Muskatellersalbei-Wein.

Das Pelargoni-Mischpulver wird aus Kranichschnabel (Reiherschnabelkraut) gewonnen, es wird auch unter dem englischen Geranium (geranium anglicum) geführt. Wichtigstes Element der Pflanze ist sein ausgeprägt guter, feiner Duft. Weitere Bestandteile sind Bertram und Muskat. Das Pulver ist neben dem Galgantwasser ein echtes Universalmittel bei einer Viruserkrankung. Bei einer sehr starken Grippe helfen oft die konkreten Grippekräuter, wie Andorn oder Königskerze noch besser.

Tipp: Das Pelargoni-Mischpulver ist ein fixer Bestandteil der Hildegard-Hausapotheke! Selbst im Urlaub oder Reisen ist es durch den Streuer oder in Tablettenform praktisch mitzunehmen und leistet so eine schnelle Hilfe.

Anwendung:
Grippesymptomatik, Schnupfen, Heiserkeit, Husten, Halsweh, (Magen)Darmgrippe, Kopf- u. Herzschmerzen, grippaler Infekt; das Duftspray ist auch für Allergiker zur Aktivierung der Nasenschleimhäute gut geeignet.

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