Wenn die Schilddrüse streikt

By BdFH on 19. Oktober 2016 in Allgemein, Gesundheit
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„Es liegt was in der Luft“ – so heißt es im Volksmund, wenn auf den Menschen etwas zukommt, das man nicht erklären kann. Ich weiß nicht, woran es liegt, es fällt mir auf -und viele Ärzte und Therapeuten berichten darüber – dass Schilddrüsenstörungen immer mehr zunehmen und sehr oft schon junge Menschen und sogar Kinder darunter leiden.
schilddruese
Die Schilddrüse ist nur so groß wie eine Walnuss und liegt normalerweise unsichtbar unter dem Kehlkopf. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse und daraus resultierend ein Ungleichgewicht ihrer Hormone kann unserem Körper und unserem seelischen Befinden ganz schön zu schaffen machen. Die Hormone wirken in vielen wichtigen Bereichen, so regulieren sie z.B. den Sauerstoffverbrauch, sie steuern das Körperwachstum und den Energiestoffwechsel, insbesondere aber den Grundumsatz, also die Umwandlung von Nährstoffen in Energie. Sie sorgen auch dafür, dass das zentrale Nervensystem, die Reflexe und die Muskulatur richtig funktionieren, sie stimulieren das Herz und wirken sich letztlich auch auf die Psyche aus. Weil die Aufgaben und Funktionen der Hormone so vielfältig sind, ist es schwierig eine Funktionsstörung ausfindig zu machen. Denn viele Symptome sind anfangs so unauffällig, dass niemand sofort an die Schilddrüse denkt. Erzeugt die Schilddrüse zu viele Hormone, spricht man von einer Überfunktion, produziert sie zu wenig, liegt eine Unterfunktion vor. Symptome einer Überfunktion der Schilddrüse sind Wärmeintoleranz, Knochenabbau, Gewichtsverlust trotz größeren Appetits, ein schneller Pulsschlag, Händezittern, innere Unruhe, Nervosität und Konzentrationsschwäche. Alle Stoffwechselvorgänge laufen auf Hochtouren. Unendlich müde und erschöpft fühlen sich Betroffene bei einer Unterfunktion. Diese beginnt meistens schleichend und führt oft zu unspezifischen Symptomen, die häufig lange verkannt werden: Müdigkeit, Leistungsabfall, eine allgemeine Verlangsamung, trockene Haut, Antriebsarmut und eine depressive Verstimmung sowie eine Gewichtszunahme infolge einer verminderten Stoffwechselaktivität. Wenn Ihnen die oben genannten Symptome schon seit längerer Zeit den Alltag erschweren und sich keine anderen Gründe dafür erkennen lassen, dann lassen Sie Ihre Schilddrüse kontrollieren. Was finden wir dazu in der Hildegard- Literatur? Für eine Drüsenschwellung am Hals – Liebstöckl-Gundelreben-Packung: „Wenn ein Mensch an Drüsen am Hals Schmerzen leidet, … dann nehme er Liebstöckl und etwas mehr Gundelrebe und er koche das gleichzeitig in Wasser. Nach Abgießen des Wassers lege er das warm an den Hals.“ Diese Therapie empfiehlt sich auch bei Kropfbildung. Eine wertvolle Schilddrüsentherapie ist die Bergkristallscheibe oder die Bergkristallkette. Das Faszinierende dabei ist, dass das sowohl bei Über- als auch Unterfunktion gleichermaßen gut eingreift (hormonregulierend). Es ist wichtig, den Bergkristall in der Sonne zu erwärmen. Tipp aus der Praxis: Auf einem Holzjausenbrett einen schwarzen Stoff legen, Bergkristall drauflegen, Käseglocke darüber und in die Sonne stellen. Damit erwärmt sich der Stein auch bei weniger Sonne oder einem nicht so heißen Tag. Wichtig: Kette oder Scheibe auf keinen Fall kalt auf die Schilddrüse legen! Die Kette kann man den ganzen Tag drauflassen, eine bessere Wirkung erzielen Sie aber, wenn Sie sie mehrmals täglich wieder erwärmen. Das Bergkristallwasser nach Hildegard von Bingen stärkt nicht nur die Schilddrüsentätigkeit, sondern die gesamten Drüsen im Körper: Eine Bergkristall-Naturspitze zum Erwärmen in die Sonne legen, wenn die Sonne nicht scheint, ins Tageslicht. Den Stein mit der Spitze nach unten über den Spender halten und Wasser darüber fließen lassen. Diesen Stein anschließend für eine Stunde in dieses Wasser hineinlegen, dann herausnehmen. Dieses Wasser oft trinken! Auch zum Mixen von Säften, Wein und zum Kochen verwenden. Achtung: Bergkristall nicht länger als eine Stunde im Glasbehälter liegen lassen, Behälter kann zerspringen! Hierfür wird keine Gewähr übernommen! Aus der Überlieferung von Dr. Hertzka wissen wir, dass neben dem Bergkristall das Hirschzungenelixier und der hildegardische Aderlass bei Schilddrüsen- und Hormonstörungen unterstützend wirken.

Bleibt´s g’sund beinand.

Ihr Hildegard-Therapeut Augustin Hönegger

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