Bergkristall

Aus Sicht der mittelalterlichen Naturkunde wird die Entstehung des Kristalls als ein Prozess beschrieben, der durch extreme Kälte und Wärme ausgelöst wird. Das Wasser, aus dem der Kristall entsteht, ist zunächst sehr kalt und schwärzlich, es friert zu einem Klumpen, der durch wiederholte Einwirkung von Wärme und Kälte zu einem klaren, festen Kristall wird.
Zu den heilenden Eigenschaften des Bergkristalles zählen:
Augenprobleme, Schilddrüsenstörungen (Kropf), Herzrasen, Synkope (Psychosomatische Störungen, Stress, starkes Schwitzen), Parasiten, Ohnmacht
Anwendung:
Bergkristall-Wein, Bergkristall-Wasser
Hildegard von Binden schreibt:
„Und wem eine Erhebung an der Kehle wächst oder anschwillt, der wärme den Kristall an der Sonne, und über den so warmen Stein gieße er Wein, und davon trinke er oft. Wärme den Kristall an der Sonne und leg diesen für eine kurze Stunde in Wasser. Trinke jenes Wasser und es wird besser gehen in Herz, Magen oder Bauch.“
Bildquelle: wikimedia.org, Eric Polk
