Esche

Hildegard von Bingen schreibt:

„Die Esche ist mehr warm als kalt und bezeichnet den Rat.

Und wenn jemand in der Seite oder in irgendeinem anderen Glied von der Gicht geplagt wird, wie wenn alle seine Glieder gebrochen und zerstoßen wären, dann koche Eschenblätter in Wasser und lege den Kranken nackt auf ein Leinentuch, und wenn das Wasser abgegossen ist, dann wickle ihn mit den so gekochten und warmen Blättern überall ein, besonders aber an der Stelle, wo es schmerzt. Und tue dies oft und es wird ihm besser gehen.

Wenn du auch Bier aus Hafer bereiten willst ohne Hopfen, dann koche (es) nur mit Grütze und unter Beifügung von vielen Eschenblättern, und dieses Bier reinigt den Magen des Trinkers und macht seine Brust leicht und angenehm.“

Zusammenfassung:
Eschenblätterpackungen sind eine bekannte Anwendung gegen Gicht. Eschenbier hingegen ist (derzeit) noch nicht so verbreitet.

Anwendungsgebiete:
Gicht, als Hopfenersatz beim Bierbrauen

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