Hirschzungenkraut

Hildegard von Bingen schreibt:
„Und dörre sachte wiederum Hirschzunge in der heißen Sonne oder auf einem warmen Ziegelstein und pulverisiere sie so und lecke dieses Pulver nüchtern und nach dem Essen oft aus deiner Hand und es nimmt den Schmerz im Kopf und in der Brust und dämpft andere Schmerzen, die in deinem Körper sind. Aber auch ein Mensch, der wegen irgendeines Schmerzes heftig und plötzlich schwach wird, der trinke sogleich von diesem Pulver in warmem Wein, und es wird ihm besser gehen.“
Anwendungsgebiete:
Bei Schmerzen durch Verletzungen oder Unfall, auch nach Operationen, bei (Gelenks-)Entzündungen, Schmerzen allgemein, Schockbehandlung (auch als Nachbehandlung möglich), Für die Zubereitung des Hirschzungenweines (mit Hirschzungenfarn, Langer Pfeffer, Zimt und Honig)
Anwendung:
3 Messerspitzen bis 1/2 Teelöffel vor und nach dem Essen pur verzehren, bei Unfall die gleiche Menge in warmen Wein einnehmen; Auch als „Kräuter-Smoothie“ (1 TL in warmen Wasser) bei Entzündungen und Schmerzen
Kombination:
Zur Wundheilung Schafgarbe, bei Entzündungen Eisenkraut-Umschläge
