Jaspis

Insgesamt wird der Jaspis als ein vielseitiger Heil- und Schutzstein beschrieben, der sowohl physische als auch metaphysische Vorteile bieten soll.

Zur Behandlung von:
Schwerhörigkeit, Ohrensausen und (Heu)Schnupfen, Polypen (Jaspisolive)
Gicht (Sklerose), (rheumatische) Herzschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Traumregulation, Albträume, Nervenschmerzen, Unruhige Beine, zur Steigerung der Konzentration Stein in den Mund nehmen (Jaspisscheibe)

Anwendung:
Auflegen des (erwärmten) Jaspissteines auf die besagte Stelle oder Jaspis soll in des Mund genommen werden

Hildegard von Bingen schreibt:

„Ein Mensch, der an einem Ohr taub ist, der halte den Jaspis an den Mund, und er hauche ihn mit seinem warmen Atem an, und sogleich stecke er ihn ins Ohr und lege dünnes Werg (Watte) auf jenen Stein. Und so verschließe er das Ohr und so wird jener das Gehör wiedererlangen. Und wer stark den Schnupfen hat, hauche den Jaspis an und so stecke er ihn in die Nasenlöcher und drücke sie mit der Hand zu und es wird besser werden.
Und wem im Herz oder in irgendeinem anderen Glied Gicht (unrichtige Säfte) auftritt, der lege den Jaspis auf jene Stelle und drücke ihn, bis er dort warm wird und die Gicht wird weichen.“

Bildquelle: wikimedia.org, Tommy from Arad

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