Kopfschmerzen

Lorbeeren

Indikation:
Kopfweh (starkes)

Anwendung: „Zerstoße die Beeren in einem Mörser unter Beigabe von etwas Wein und bestreiche (mit diesem Wein) den Scheitel, die Stirn und die Schläfen sowie den ganzen Kopf und bedecke ihn mit einer (Woll-) Mütze und lege dich ins Bett. Wie stark der Schmerz auch war, er wird weichen. „

Wermutsaft/Weingemisch
Zusammensetzung: Wermutsaft, Wein

Indikation:
Starke Kopfschmerzen, Trauma nach Unfall etc.

Anwendung: Vor dem Schlafengehen mit diesem Wermutsaft-Weingemisch Stirn, Schläfen bis zu Augenbrauen und Ohren und Nacken stark benetzen und den Kopf mit Wollmütze (Skihaube) bedecken. Patient kann zumeist gut einschlafen. Am Morgen ist alles wieder gut.

Rebtropfen ölig

Indikation:
Ohrenschmerzen (Mittelohrentzündung), Kopfschmerzen

Anwendung: Fläschchen schütteln und ein paar Tropfen um die Ohren einreiben. Bei Kopfweh die beiden Schläfen und Stirn

Galganttabletten

Indikation:
Schwindel, Übelkeit, Benommenheit, Erschöpfungs- und Schwächezustände, Herz- Schwäche, Herz-Schmerzen, Angina pectoris-Anfall, Blähungen, Magen-Darmkrämpfe, Gallenkolik, Virusfieber, Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden

Anwendung: 1-2 Galganttabletten
(0,2 g Galgantpulver gepresst) im Mund zergehen lassen und schlucken.

Hirschzungenpulver

Indikation:
Schockzustand (auch nach Operation), Kopfweh, Brustweh, Schmerzmittel ( Ohnmacht), Ängstlichkeit, nerv. Schwitzen

Anwendung: Hirschzungenfarn-Pulver (1 TL) „aus der Hand lecken“.D.h.: Information aus dem Handschweiß (Angstschweiß) soll mit Pulver und Speichel in Berührung kommen! Löst Schockwirkung auf. Soll viel häufiger verwendet werden als allgemein angenommen: Z. B. nach Aufregung, vor Prüfungen und Reisen, nach schlechten Nachrichten nehmen und wenn nervöser Durchfall darauf hinweist, daß Angst im Spiel ist.

Tannencreme
Zusammensetzung: Tannenwipfel/Rinden-Extrakt, Maibutter, Salbei

Indikation:
Kopfschmerzen, Gicht, Kopfleiden, Magen-Milzschmerz, Herzschwäche, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie gastrocardialem Symptomenkomplex.

Anwendung: Zuerst wird die Salbe über dem Herz eingerieben, dann in Magengrube oder Milzgegend oder Kopf, je nach Beschwerden. Eine sehr wirkungsvolle Salbe!

Veilchencreme
Zusammensetzung: Veilchensaft, Olivenöl, Bockstalg, Rosenöl

Indikation:
Kopfschmerzen (Nieren-Hochdruck-Kopfweh), Bestrahlungsschäden, Mastopathie, Hautgeschwüre, Hautkrebs, Brustkrebs-, Operations-Nachbehandlung, Urämie/Nephrosklerose, Lymph- Drüsenschwellung, praecanceröse Brusterkrankung

Pelargoni-Mischplver
Zusammensetzung: Reiherschnabel, Bertram, Muskat

Indikation:
Grippe und Grippefolgen, Halsweh, Husten, Schnupfen, Herzschwäche/-schmerz, Kopfweh

Anwendung: Für das Grippemittel gibt es sechs verschiedene Anwendungen:

  1. Bei Husten: Das Pulver in Palatschinkenteig mengen (2-3 TL) und den fertigen „Pfannkuchen“ den Kranken essen lassen.
  2. Bei Kopfweh: Das Pulver (1 TL) mit Salz auf Brot essen.
  3. Bei Erkältung: Das Pulver (1-2 TL) in (1/8 L) heißem Wein trinken.
  4. Bei Schnupfen: An dem Pulver wiederholt riechen. Eleganter ist der Grippeduft-Raumspray (Als Raum- spray für Wohn- und Schlafzimmer).
  5. Bei verdorbenem Magen: Das Pulver trocken nach dem Essen (1 TL) einnehmen.
  6. Als Herzmittel: Das Pulver trocken auf Brot (ohne Salz) einnehmen. Anmerkung: Eine nicht auskurierte (verschleppte) Grippe schwächt (schädigt) das Herz. Daher Grippepulver als Herzmittel „nach Grippe“ nehmen.
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