Schwäche

Bertram

Bertram (Radix Pyrethri) wird von Hildegard-Freunden neben Galgant am meisten geschätzt. Die speichelziehende Wurzel wirkt blutbildend, antiseptisch, verdauungsfördernd und kräftigend.
Ein Hildegard-Standardgewürz, welches auch im Brot- und Wurstgewürz nicht fehlen sollte.

Galganttabletten

Indikation:
Schwindel, Übelkeit, Benommenheit, Erschöpfungs- und Schwäche- zustände, Herz- Schwäche, Herz-Schmerzen, Angina pectoris-Anfall, Blähungen, Magen-Darmkrämpfe, Gallenkolik, Virusfieber, Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden

Anwendung: 1-2 Galganttabletten im Mund zergehen lassen und schlucken.

Galgant-Honig

Indikation:
Gastrokardialer Symptomenkomplex, Herzschmerzen, Schwindel, Schwächeanfall, Müdigkeit, Gallenkolik, bei verdorbenem Magen

Anwendung: Mehrmals tgl. nach d. Essen 1 TL voll.

Gundelrebe

Indikation:
Allgem. Schwächezustand, Teilnahmslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Muskelschwäche, Rekonvaleszenz

Anwendung: Frisches Gundelrebenkraut häufig als (Spinat-) Gemüse essen oder Trockendroge als Suppeneinlage in Fleischgericht verabreichen.

Gundelrebenbad

Zugleich kurmäßig Gundelrebenabkochung als Bad verwenden. Dazu größere Mengen (10 -20 L) „Gundelrebentee“ in Badewasser geben.

Nelkenwurzwein

Indikation:
Asthenie, Körperschwäche, Kreislaufschwäche, Rekonvaleszenz, Blutarmut/Anämie?, Osteoporose

Anwendung: 2 Likörgläser täglich warm trinken. Kurdauer wenige Tage bis zur Besserung, bei Osteoporose Kurdauer einige Wochen.

Anmerkung: Der Nelkenwurzwein soll nicht länger als nötig getrunken werden. Hildegard schreibt: “ Wenn es mit seinen Körperkräften besser geworden ist, dann vermeide er diesen Trunk. Denn die Kalorität dieser Pflanze durch die andere Kalorität (des Kochens) geweckt, führt den Kaltsäften des Menschen wieder Erwärmung zu.“

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