Veilchen-Salbe
Hildegard von Bingen schreibt:
„Das Veilchen wächst von der Süße und Reinheit der Luft, wenn sich die Luft nach dem Winter eben erst zu erwärmen beginnt. Ein Mensch der Beschwerden am Kopf oder Nieren hat oder irgendwo von der Gicht gequält wird soll sich mit dieser Veilchensalbe am Kopf oder wo er sonst Beschwerden hat, einreiben und es wird ihm besser gehen und die Körperstelle, wo Krebs oder anderes Gewürm den Menschen anfressen, salbe rundherum damit ein und auch darüber und sie werden sterben, wenn sie davon gekostet haben. Aber auch andere Geschwüre reibe mit der Salbe ein, wo der Mensch zu leiden hat.“
Anwendungsgebiete:
Hautpflege, Hautflecken, Hautveränderungen, Muttermale, Narbenpflege, Schutzsalbe, Lippenpflege, Massagesalbe, Geschwüre (Haut, Brust), Schwellungen, Zeckenbiss, Brustdrüsenerkrankungen, (Hals-)Drüsenleiden, Nierenleiden, Gichtleiden, Kopfschmerzen, Lymphknotenleiden, Narbenheilung/Entstörung, Hämorrhoiden, Nagelpilz
Anwendung:
Mehrmals täglich auftragen und sanft (kreisförmig) einmassieren, auch über Nacht anwenden;
Achten Sie auf die richtige Veilchen-Salbe, welche echten Veilchensaft (Presssaft) enthält
Kombination:
Veilchen-Öl, Quendel-Salbe, Amethyst, zur Kräftigung des Organismus werden Entgiftungskuren wie z. B. Wasserlinsenkur, Wermutkur oder Bärwurz-Birnhonig-Kur sowie die Hildegard Hauptgewürze (Bertram, Galgant, Zimt, Quendel) empfohlen
Bildquelle: wikimedia.org, Livioandronico2013
