Vogelmierekraut

Hildegard von Bingen schreibt:

„Wenn ein Mensch durch einen Unfall gestürzt ist oder wenn er von Ruderstangen gebläut wurde, so dass seine Haut mit (blauen) Flecken sich zeigt, der koche Vogelmiere in Wasser, und nach Auspressen des Wassers lege er sie so warm über die verunfallte oder geschlagene Stelle und binde sie mit einem Lappen fest. Es wird die dort angesammelten Schlämpestoffe (Bluterguss) vertreiben.“

Anwendungsgebiete:
Bluterguss, „blaue Flecken“, Schwellungen

Anwendung:
Umschläge mit Vogelmierekraut bereiten

Bildquelle: wikimedia.org, Kaldari

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