Ysopkraut

Hildegard von Bingen schreibt:

„Wenn man den Ysop oft isst, reinigt er den kranken und stinkenden Schaum der Säfte und ist für alle Speisen nützlich. Gekocht und als Pulver ist er aber nützlicher als roh, er erquickt die Leber und reinigt etwas die Lunge und ist die Leber durch Traurigkeit krank, so koche er Junghühner mit Ysop und er esse sowohl den Ysop wie auch dieses Junghähnchen oft und die Traurigkeit weicht…“

Anwendungsgebiete:
Wichtige Küchengewürz, leberstärkend, Reinigung von Fehlsäften, Traurigkeit als Ursache von Leberstörungen

Anwendung:
Ysop wird als Gewürz in den Speisen mitgekocht
Ysop-Junghähnchen, in Wein gelegten Ysop kauen und den Wein trinken

Bildquelle: wikimedia.org, Sten Porse

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